Verleihung der Nachtigallenurkunde 2014

Im Rahmen der Aktion "Brummbär und Nachtigall" wurden am Montag, dem 23. Juni, an 14 Vorschulkinder des Kindergartens "Haus Kinderlust" die Nachtigallenurkunden verliehen. Auf dem Foto sind die stolzen Kinder zu sehen.

 

Auch im Familienzentrum Lindenhof freuten sich weitere sechs Kinder über ihre Urkunde!

 

"Messias" am 3. Advent 2013

Im Advent kam der Messias in unsere Gemeinde

 

Der „Projektchor Links der Ruhr“ hat mit Detlef Hilder eine große Geschichte erzählt und viele Menschen waren gekommen, sie zu hören.

 

Selten war – wie wir  hörten -  in dieser Gemeinde ein so großartiges Werk zu hören, das am 3. Advent in unserer Kirche an der Wilhelminenstraße erzählt wurde. Die Erzählung des „Messias“ von Händel ist für Zuhörer und „Erzähler“ schon eine Herausforderung, aber eine, für die es sich lohnte, in der oft so hektischen Adventszeit innezuhalten.

 

Unser Kirchenmusiker Detlef Hilder hatte für die Erzählung eine ausgesprochen gute Wahl der Besetzung getroffen, in Erinnerung an Händels Uraufführung in Dublin.

Dazu trugen in hervorragender Weise die Mitglieder des Ensembles „Das erweiterte Kölner Barockensemble Nel Dolce“ aus Köln bei, die Solisten:Ulrike Hellermann, Sopran, Felicia Friedrich, Alt, Raimund Fürst, Tenor, Harald Martini, Bass, die so einfühlsam und gekonnt ihre Berichte in die Erzählung in das große Werk einfügten, ohne sie wäre diese wunderschöne Erzählung nie möglich geworden.

Und auch nicht vergessen dürfen die vielen Menschen, die in der Vorbereitung dazu beigetragen haben, dass die Erzählung gelingen konnte, als einer von Vielen sei  Robert Weinsheimer genannt, der dem Chor in der letzten Phase durch seine Klavierunterstützung half, die Erzählung zu gestalten.

 

Unser Projektchor hatte sich sehr  intensiv auf diesen Abend vorbereitet und diese große Geschichte in einer Weise interpretiert, die alle sichtlich begeistert hat. Die ca. 400 bewegten Zuhörer, die gespannt die zweieinhalb Stunden konzentriert und ergriffen zuhörten, spendeten langanhaltenden Applaus.

Wenn eine der sehr vielen positiven Rückmeldungen auf den Abend heißt: „Wir haben Eure Geschichte verstanden“, dann nehmen wir vom Chor und Detlef Hilder dies mit Dankbarkeit und Ansporn sehr gern auf, um für diese Gemeinde möglichst bald weitere, großartige Geschichten zu erzählen.

 

Klaus Hoffmann

 

 

Projektchor begeistert am Reformationstag

 

Als rundum gelungen kann man die musikalische Andacht zum Reformationstag 2012 in der Wilhelminenkirche bezeichnen. 

 

Das die Kirche füllende Publikum war ebenso  begeistert von den dargebotenen Werken wie die Akteure, die sich in den letzten Wochen sehr intensiv auf diese Veranstaltung vorbereitet hatten.

 

Neben dem niederländischen Organisten Jan van de Laar aus Helmond, der die musikalische Abendandacht mit der Sonate II c-moll op. 65 von Felix Mendelssohn- Bartholdy einleitete, begeisterte  auch die Mülheimer Felicia Friedrich mit ihrem vollen Mezzosopran.

 

Gemeinsam mit dem von Detlef Hilder geleiteten Projektchor gestalteten beide Mendelssohn- Bartholdys Hymne nach Psalm 55,2-8 ( Hör mein Bitten…) für Solo Sopran, Chor und Orgel und dessen Psalm 42. (Der Herr hat des Tages  verheißen seine Güte…)

 

Zum Abschluss des Reformationsabends erklang dann auch Nicolais „Kirchliche Fest-Ouvertüre op. 31“ über den Choral „Ein feste Burg ist unsern Gott“ in der Fassung für Chor und Orgel (Franz Liszt)

 

Den zahlreichen Rückmeldungen des fachkundigen Publikums konnte man entnehmen, dass  dieses Konzert in jeder Hinsicht ein unerwarteter voller Klanggenuss war, der die Kirche an der Wilhelminenstraße mit  ihrem akustischen Potential zum Klingen brachte. 

 

Zufrieden waren auch Sänger und Sängerinnen, können sie doch nun die Früchte ihrer intensiven Arbeit unter der Anleitung von Detlef Hilder als Grundlage für ihr weiteres Arbeiten mit in die nächsten Chorproben nehmen. R.S.

 

Orgelreise mit dem Netzwerk Broich am 6.11.2012

Netzwerker auf Orgelreise


Die beiden außergewöhnlichen Orgeln in der Gemeinde Broich-Saarn hatte eine Gruppe von Broicher Netzwerkern neugierig gemacht. Kantor Detlef Hilder war gern bereit, die Geheimnisse um die „Königinnen der Instrumente“ zu lüften. 


Die Orgel in der Dorfkirche ist ein historisierender Neubau der niederländischen Orgelbauwerkstatt Hans van Rossum aus dem Jahr 2009, der besonders für die Orgelmusik des 17. und 18. Jahrhunderts geeignet ist. Nur das Äußere des Instruments ist ca. 250 Jahre alt.


Die Broicher Orgel hingegen ist ein historisches Instrument aus dem Jahr 1900, erbaut von der Firma Wilhelm Sauer aus Frankfurt an der Oder und damit die älteste Orgel in Mülheim, die annähernd unverändert geblieben ist. Sauer hatte sein Handwerk u.a. in Frankreich erlernt und baute Orgeln, mit denen der Klang eines hochromantischen Sinfonieorchesters nachgestaltet werden kann. Mit diesem abfällig als „Französelei“ bezeichneten Klangideal hatte es Sauer anfangs schwer auf dem Markt, setzte sich aber dann durch und wurde sogar zum „Königlichen Hoforgelbaumeister“ ernannt und mit dem Bau der Berliner Domorgel beauftragt. 


Die Orgelbewegung in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts besann sich wieder auf den Orgelbau und -klang des Barock. Viele romantische Orgeln wurden daher umgebaut oder sie fielen dem Bombenkrieg zum Opfer.


Die Menschen aus dem Broicher Netzwerk bekamen nicht nur Klangkostproben auf beiden Orgeln geboten, sondern lernten auch das Innenleben der Instrumente kennen. Eine Gemeinsamkeit beider Orgeln:

Der Winddruck kann auch ohne Elektromotor mit Muskelkraft erzeugt werden – da kamen einige Besucher ins Schwitzen! – Detlef Hilder liebt beide Instrumente, die jede für sich ihren besonderen Stellenwert in der Kirchenmusik Links der Ruhr hat. Viel Beifall für ihn, der seine kompetente Führung mit viel Humor und Anekdoten würzte.


CDs mit Orgelmusik auf den beiden Instrumenten gibt es bei den Küstern zum Preis von 10 €.

Überdies kann man für 5 € eine Dokumentation zur Dorfkirchenorgel erwerben.

G. Fraßunke